Kindheit braucht
(mein) Herz
Ausbildung zum/zur Erzieher/-in (0- bis 10-Jährige)
- Start: 01. September
- Ausbildungsort: Berufsfachschule, Standort Bandelin
- Ausbildungsdauer: 3 Jahre
- Ausbildungsform: Duale Ausbildung mit Theorieunterricht an der Berufsfachschule und praktischer Ausbildung in einer Kindertageseinrichtung
- Zugangsvoraussetzungen: Mittlere Reife oder höherwertiger Schulabschluss sowie gesundheitliche und persönliche Eignung
Kinder begleiten. Zukunft gestalten. Praxisnah von Anfang an.
Ob direkt nach der Schule oder als Quereinstieg: Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Berufsbild, Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten:
Was macht ein/eine Erzieher/-in für 0- bis 10-Jährige?
Das Aufgabenfeld ist praxisnah, vielfältig und verantwortungsvoll. Kranken- und Altenpflegehelfer/-innen unterstützen Pflegefachkräfte und tragen maßgeblich zum Wohlbefinden der Pflegebedürftigen bei. Zu den zentralen Tätigkeiten gehören:
- Unterstützung in der Grundpflege: Hilfe bei Körperpflege, Ankleiden, Mobilisation und Nahrungsaufnahme.
- Mitwirkung bei medizinischen Maßnahmen: Unterstützung bei einfachen pflegerischen und behandlungspflegerischen Tätigkeiten nach Anweisung.
- Alltagsbegleitung: Förderung der Selbstständigkeit sowie Betreuung und Aktivierung von Patientinnen und Patienten.
- Beobachtung & Weitergabe von Informationen: Wahrnehmen von Veränderungen im Gesundheitszustand und Weiterleitung an das Pflegeteam.
Der Beruf erfordert Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen und Freude am Umgang mit Menschen. Wer praktisch arbeiten und einen sinnvollen Beitrag für andere leisten möchte, findet hier einen idealen Einstieg in die Pflege.
Der Ablauf der Ausbildung: Theorie und Praxis
Die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/-in für 0- bis 10-Jährige ist praxisnah aufgebaut und verbindet Theorieunterricht an der Berufsfachschule mit praktischer Ausbildung in einer Kindertageseinrichtung.
An der Berufsfachschule, Standort Bandelin, dauert die Ausbildung 3 Jahre und beginnt jeweils am 01. September eines Jahres.
Die theoretische Ausbildung
In der Schule erwerben Sie fundierte Kenntnisse für die pädagogische Arbeit mit Kindern im Alter von 0 bis 10 Jahren. Dabei geht es unter anderem um Entwicklung, Bildung, Erziehung sowie die Gestaltung pädagogischer Prozesse.
Zu den Ausbildungsinhalten gehören unter anderem:
- Entwicklung und Bildung: Grundlagen zur Begleitung und Förderung von Kindern in unterschiedlichen Altersstufen.
- Pädagogische Angebote: Planung und Durchführung von Spielen, Projekten, kreativen Angeboten und Lernimpulsen.
- Erziehung und Betreuung: Gestaltung eines sicheren, fördernden und kindgerechten Alltags.
- Beobachtung und Dokumentation: Wahrnehmen von Entwicklungsprozessen und Festhalten wichtiger Beobachtungen.
- Zusammenarbeit: Austausch mit Eltern, Kolleg/-innen und dem pädagogischen Team.
Die praktische Ausbildung
Das Gelernte wenden Sie direkt in der Praxis an. Die praktische Ausbildung findet in einer Kindertageseinrichtung statt, zum Beispiel in Krippe, Kindergarten, Kita oder Hort.
Dort begleiten Sie Kinder im Alltag, unterstützen ihre Entwicklung und übernehmen Schritt für Schritt pädagogische Verantwortung.
Voraussetzungen: Wer kann Erzieher/-in für 0- bis 10-Jährige werden?
Für die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/-in für 0- bis 10-Jährige benötigen Sie in der Regel die Mittlere Reife oder einen höherwertigen Schulabschluss.
Zusätzlich benötigen Sie einen Ausbildungsvertrag mit einer Kindertageseinrichtung sowie eine gesundheitliche und persönliche Eignung.
Neben den formalen Voraussetzungen spielen vor allem Ihre persönlichen Stärken eine wichtige Rolle:
- Einfühlungsvermögen: Sie begleiten Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren und gehen aufmerksam auf ihre Bedürfnisse ein.
- Verantwortungsbewusstsein: Im pädagogischen Alltag übernehmen Sie Verantwortung für Betreuung, Bildung und Erziehung.
- Kreativität und Ideenreichtum: Pädagogische Angebote, Spiele, Projekte und Alltagssituationen leben von abwechslungsreichen Ideen.
- Geduld und Belastbarkeit: Die Arbeit mit Kindern erfordert Ruhe, Ausdauer und einen sicheren Umgang auch in herausfordernden Situationen.
- Kommunikationsfähigkeit: Der Austausch mit Kindern, Eltern, Kolleg/-innen und dem pädagogischen Team gehört zum Berufsalltag.
Umschulung und Förderung: Die Chance für Quereinsteiger
Viele Menschen entscheiden sich erst im Laufe ihres Lebens für den Wechsel in die Pflege. Eine Umschulung zum Kranken- und Altenpflegehelfer ist für Quereinsteiger ideal. Da es sich um einen staatlich anerkannten Abschluss handelt, gibt es vielfältige Fördermöglichkeiten.
Eine abgeschlossene Ausbildung als Kranken- und Altenpflegehelfer/-in ist ein hervorragendes Sprungbrett, um sich anschließend zur voll ausgebildeten Fachkraft (Pflegefachmann/-frau) weiterzuqualifizieren. Durch die bereits erworbenen Vorkenntnisse lässt sich die regulär dreijährige Fachausbildung auf Antrag häufig um bis zu ein Jahr verkürzen, sodass man direkt im zweiten Lehrjahr einsteigen kann. Zudem ermöglicht der erfolgreiche Helferabschluss oft erst den Zugang zu dieser Weiterbildung, da er in vielen Bundesländern einem mittleren Schulabschluss gleichgestellt wird, falls dieser zuvor gefehlt hat.
Wenn Sie derzeit arbeitssuchend sind oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind, können die Kosten für die Weiterbildung oft zu 100 % von der Bundesagentur für Arbeit oder dem Jobcenter übernommen werden. Dies geschieht in der Regel über einen sogenannten Bildungsgutschein. Auch die Rentenversicherung kann unter bestimmten Voraussetzungen als Kostenträger auftreten.
Gehalt: Was verdient man als Pflegehelfer/-in?
Das Image der schlecht bezahlten Pflegekraft wandelt sich. Durch neue Tarifverträge und die Anhebung der Pflegemindestlöhne sind die Gehälter in den letzten Jahren spürbar gestiegen.
Da die praktische Ausbildung bei einem unserer Träger erfolgt, erhalten Sie eine Ausbildungsvergütung entsprechend der dort geltenden tariflichen Regelungen.
Das Einstiegsgehalt variiert je nach Bundesland, Träger (kirchlich, öffentlich, privat) und Tarifvertrag, liegt aber für qualifizierte Assistenzkräfte inzwischen auf einem fairen Niveau – häufig ergänzt durch Schichtzulagen für Wochenend- oder Nachtarbeit.
Warum jetzt in die Pflege einsteigen? Ihre Vorteile:
Es gibt kaum eine Branche, die so zukunftssicher ist wie die Pflege. Der demografische Wandel sorgt dafür, dass immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen sind. Das bedeutet für Sie:
- Jobgarantie: Nach erfolgreichem Abschluss haben Sie die freie Auswahl an Arbeitgebern. Arbeitslosigkeit ist in diesem Sektor fast ein Fremdwort.
- Karrieresprungbrett: Der Abschluss als Kranken- und Altenpflegehelfer ist oft der erste Schritt. Mit guten Noten können Sie die Ausbildung zur Pflegefachkraft (Generalistik) verkürzen und weiter aufsteigen.
- Sinnstiftende Arbeit: Sie sehen jeden Tag das Ergebnis Ihrer Arbeit – die Dankbarkeit der Patienten und Bewohner.
- Flexible Arbeitszeitmodelle: Ob Vollzeit, Teilzeit oder Schichtdienst – die Pflege bietet oft Modelle, die sich an verschiedene Lebenssituationen anpassen lassen.
Starten Sie Ihre Karriere bei uns
Die Ausbildung oder Umschulung zum Kranken- und Altenpflegehelfer öffnet Ihnen die Tür zu einem erfüllenden Berufsleben mit echten Perspektiven. Bei der staatlich anerkannten Berufsfachschule in Greifswald bieten wir Ihnen eine fundierte Ausbildung, moderne Lehrmittel und erfahrene Dozenten, die Sie auf Ihrem Weg begleiten.
Werden Sie Teil eines Teams, das Menschen hilft und Leben verbessert.
Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!
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