Präzision braucht
(mein) Feingefühl
Ausbildung zum/zur Ergotherapeut/-in
- Start: 1. September
- Ausbildungsdauer: 3 Jahre
- Zugangsvoraussetzungen:
- Kosten: Schulgeldfrei seit dem 01.01.2024. Die Schulgeldfreiheit gilt vorbehaltlich der Förderzusage des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Entfällt diese, kann wieder Schulgeld erhoben werden.
Die Ergotherapie gehört zu den vielseitigsten und zukunftssichersten Berufen im Gesundheitsbereich.
Ob direkt nach der Schule oder als Quereinstieg: Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Berufsbild, Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten:
Was macht ein/eine Ergotherapeut*in?
Das Aufgabenfeld ist vielseitig, kreativ und verantwortungsvoll. Ergotherapeut*innen unterstützen Menschen jeden Alters dabei, ihre Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten, wiederzuerlangen oder zu verbessern. Ziel ist es, die Lebensqualität und Teilhabe im täglichen Leben nachhaltig zu fördern. Zu den zentralen Tätigkeiten gehören:
Förderung motorischer Fähigkeiten:
Training von Bewegungsabläufen, Feinmotorik, Koordination und Kraft.
Unterstützung im Alltag:
Hilfe dabei, alltägliche Aktivitäten wie Anziehen, Essen, Schreiben oder Arbeiten wieder selbstständig ausführen zu können.
Kognitive und soziale Förderung:
Stärkung von Konzentration, Wahrnehmung, Gedächtnis und sozialen Fähigkeiten.
Planung individueller Therapien:
Entwicklung passgenauer Übungen und Behandlungskonzepte für unterschiedliche Krankheitsbilder und Lebenssituationen.
Beratung und Anleitung:
Unterstützung von Patient*innen sowie Angehörigen im Umgang mit Hilfsmitteln und bei der Gestaltung des Alltags.
Der Beruf erfordert Einfühlungsvermögen, Kreativität und Freude an der Arbeit mit Menschen. Wer praktisch und zugleich lösungsorientiert arbeiten möchte, findet in der Ergotherapie ein vielseitiges und sinnstiftendes Berufsfeld.
Der Ablauf der Ausbildung: Theorie und Praxis
Die Ausbildung zum/zur Ergotherapeut*in ist in Deutschland staatlich geregelt. An der Berufsfachschule Greifswald dauert sie 36 Monate in Vollzeit und beginnt jeweils Anfang September eines Jahres.
Sie ist praxisnah aufgebaut, das heißt, Phasen des theoretischen und fachpraktischen Unterrichts wechseln sich mit praktischen Einsätzen ab.
Der theoretische und fachpraktische Unterricht (23 Monate)
In der Schule erwerben Sie fundierte Kenntnisse in medizinischen und ergotherapeutischen Grundlagen. Dazu gehören unter anderem Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, Psychologie sowie verschiedene ergotherapeutische Behandlungsverfahren. Auch handwerkliche und gestalterische Techniken sind fester Bestandteil der Ausbildung.
Die praktische Ausbildung (ca. 13 Monate)
Das Gelernte wenden Sie in insgesamt vier Praktika direkt in der Praxis an. Diese finden in unterschiedlichen Bereichen der Ergotherapie statt, beispielsweise im psychosozialen, motorisch-funktionellen oder neurophysiologischen Bereich.
An der staatlich anerkannten Berufsfachschule Greifswald legen wir großen Wert auf eine enge Begleitung während Ihrer Praxisphasen, damit Sie Sicherheit und Erfahrung für den späteren Berufsalltag gewinnen.
Voraussetzungen: Wer kann Ergotherapeut*in werden?
Für die Ausbildung zum/zur Ergotherapeut*in benötigen Sie in der Regel einen mittleren Schulabschluss oder einen höherwertigen Abschluss. Alternativ ist der Einstieg auch mit einem Hauptschulabschluss und einer mindestens zweijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung möglich.
Neben den schulischen Voraussetzungen spielen vor allem Ihre persönlichen Stärken eine wichtige Rolle:
- Einfühlungsvermögen: Sie arbeiten täglich mit Menschen und begleiten sie dabei, mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alltag zu gewinnen.
- Kreativität und Ideenreichtum: In der Ergotherapie sind individuelle Lösungen gefragt – kein Mensch und keine Therapie ist wie die andere.
- Verantwortungsbewusstsein: Sorgfalt, Zuverlässigkeit und ein respektvoller Umgang mit Patient*innen sind im Berufsalltag besonders wichtig.
- Persönliche und gesundheitliche Eignung: Für die Aufnahme der Ausbildung ist eine entsprechende persönliche und gesundheitliche Eignung erforderlich.
Umschulung und Förderung: Die Chance für Quereinsteiger
Viele Menschen entscheiden sich erst im Laufe ihres Lebens für einen beruflichen Neuanfang im Gesundheitswesen. Die Ausbildung zum/zur Ergotherapeut*in bietet dafür eine attraktive Möglichkeit – auch für Quereinsteiger*innen.
Da es sich um eine staatlich anerkannte, bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung handelt, bestehen verschiedene Fördermöglichkeiten. Die Bundesagentur für Arbeit oder das Jobcenter können die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen über einen Bildungsgutschein übernehmen.
Auch an der Berufsfachschule Greifswald ist die Ausbildung aktuell schulgeldfrei. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Schüler-BAföG zu beantragen.
Wenn Sie derzeit arbeitssuchend sind oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind, lohnt sich eine Beratung bei der Agentur für Arbeit. Dort wird geprüft, ob eine Förderung Ihrer Ausbildung möglich ist.
Vergütung und finanzielle Unterstützung
Die Ausbildung zum/zur Ergotherapeut*in ist in der Regel eine schulische Ausbildung und daher meist nicht mit einer klassischen Ausbildungsvergütung verbunden. An der Berufsfachschule Greifswald ist die Ausbildung jedoch aktuell schulgeldfrei, zudem fallen keine Prüfungsgebühren an. Außerdem ist Schüler-BAföG möglich.
Dadurch ist der Einstieg auch ohne eigenes Einkommen während der Ausbildungszeit gut planbar. Unter bestimmten Voraussetzungen können zusätzlich Fördermöglichkeiten über BAföG oder einen Bildungsgutschein in Anspruch genommen werden.
Nach erfolgreichem Abschluss bieten sich sehr gute berufliche Perspektiven in Ergotherapiepraxen, Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken oder Pflegeeinrichtungen. Das Einstiegsgehalt variiert je nach Arbeitgeber, Bundesland und Tarifbindung.
Gute Gründe für die Ergotherapie
Die Ergotherapie ist ein vielseitiges und zukunftssicheres Berufsfeld im Gesundheitswesen. Durch den steigenden Bedarf an therapeutischer Unterstützung in Kliniken, Praxen, Reha-Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen eröffnen sich sehr gute berufliche Perspektiven. Das bedeutet für Sie:
- Sehr gute Zukunftschancen: Nach erfolgreichem Abschluss stehen Ihnen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Arbeitsfeldern offen – von der Praxis bis zur Rehabilitation.
- Vielfältige Karrierewege:Ergotherapeut*innen arbeiten mit Kindern, Erwachsenen und älteren Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und Fachbereichen.
- Sinnstiftende Arbeit: Sie unterstützen Menschen dabei, ihren Alltag wieder selbstständig zu meistern und mehr Lebensqualität zu gewinnen.
- Kreativer und praxisnaher Beruf:
Die Verbindung aus medizinischem Wissen, therapeutischer Arbeit und kreativen Lösungsansätzen macht den Beruf besonders abwechslungsreich. - Flexible Einsatzmöglichkeiten:
Ob Praxis, Klinik, Reha-Zentrum, soziale Einrichtung oder Pflegeeinrichtung – Ergotherapeut*innen werden in vielen Bereichen gesucht.
Starten Sie Ihre Karriere bei uns
Die Ausbildung oder Umschulung zum/zur Ergotherapeut*in eröffnet Ihnen den Einstieg in ein vielseitiges Berufsleben mit echten Zukunftsperspektiven. An der staatlich anerkannten Berufsfachschule Greifswald bieten wir Ihnen eine fundierte Ausbildung, moderne Lehrmittel und erfahrene Dozent*innen, die Sie auf Ihrem Weg begleiten.
Werden Sie Teil eines Berufsfeldes, das Menschen unterstützt, Selbstständigkeit fördert und Lebensqualität verbessert.
Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!
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