Viele Menschen entscheiden sich erst im Laufe ihres Lebens für den Wechsel in die Pflege. Eine Umschulung zum Kranken- und Altenpflegehelfer ist für Quereinsteiger ideal. Da es sich um einen staatlich anerkannten Abschluss handelt, gibt es vielfältige Fördermöglichkeiten.
Eine abgeschlossene Ausbildung als Kranken- und Altenpflegehelfer/-in ist ein hervorragendes Sprungbrett, um sich anschließend zur voll ausgebildeten Fachkraft (Pflegefachmann/-frau) weiterzuqualifizieren. Durch die bereits erworbenen Vorkenntnisse lässt sich die regulär dreijährige Fachausbildung auf Antrag häufig um bis zu ein Jahr verkürzen, sodass man direkt im zweiten Lehrjahr einsteigen kann. Zudem ermöglicht der erfolgreiche Helferabschluss oft erst den Zugang zu dieser Weiterbildung, da er in vielen Bundesländern einem mittleren Schulabschluss gleichgestellt wird, falls dieser zuvor gefehlt hat.
Wenn Sie derzeit arbeitssuchend sind oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind, können die Kosten für die Weiterbildung oft zu 100 % von der Bundesagentur für Arbeit oder dem Jobcenter übernommen werden. Dies geschieht in der Regel über einen sogenannten Bildungsgutschein. Auch die Rentenversicherung kann unter bestimmten Voraussetzungen als Kostenträger auftreten.
Fragen Sie uns gerne nach den Möglichkeiten zur Förderung – wir unterstützen Sie bei der Beantragung.