Kranken und Altenpflegehelfer in

Kurz zusammengefasst:

  • Start: 1. September
  • Ausbildungsdauer: 18 Monate
  • Zugangsvoraussetzungen: Hauptschulabschluss oder höherwertiger Schulabschluss, alternativ eine mindestens zweijährige berufliche Tätigkeit in der Alten- oder Krankenpflege, gesundheitliche und persönliche Eignung.

Ob direkt nach der Schule oder als Quereinstieg: Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Berufsbild, Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten.

Was macht ein/eine Kranken- und Altenpflegehelfer/-in?

Das Aufgabenfeld ist praxisnah, vielfältig und verantwortungsvoll. Kranken- und Altenpflegehelfer/-innen unterstützen Pflegefachkräfte und tragen maßgeblich zum Wohlbefinden der Pflegebedürftigen bei. Zu den zentralen Tätigkeiten gehören:

  • Unterstützung in der Grundpflege: Hilfe bei Körperpflege, Ankleiden, Mobilisation und Nahrungsaufnahme.
  • Mitwirkung bei medizinischen Maßnahmen: Unterstützung bei einfachen pflegerischen und behandlungspflegerischen Tätigkeiten nach Anweisung.
  • Alltagsbegleitung: Förderung der Selbstständigkeit sowie Betreuung und Aktivierung von Patientinnen und Patienten.
  • Beobachtung & Weitergabe von Informationen: Wahrnehmen von Veränderungen im Gesundheitszustand und Weiterleitung an das Pflegeteam.

Der Beruf erfordert Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen und Freude am Umgang mit Menschen. Wer praktisch arbeiten und einen sinnvollen Beitrag für andere leisten möchte, findet hier einen idealen Einstieg in die Pflege.

Der Ablauf der Ausbildung: Theorie und Praxis

Die Ausbildung zum/zur Kranken- und Altenpflegehelfer/-in ist in Deutschland landesrechtlich geregelt. An der Berufsfachschule Greifswald dauert sie in Vollzeit 18 Monate und beginnt jeweils am 01. September eines Jahres.

Sie ist dual aufgebaut, das heißt, Phasen des theoretischen Unterrichts wechseln sich mit praktischen Einsätzen ab.

Die theoretische Ausbildung (800 Stunden)

In der Pflegeschule lernen Sie die Grundlagen der Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Pflegepraxis und Hygiene. Zudem werden rechtliche Rahmenbedingungen und Kommunikationstechniken vermittelt, die für den Umgang mit Patienten und Angehörigen essenziell sind.

Die praktische Ausbildung (1400 Stunden)

Das Gelernte wenden Sie direkt vor Ort an. Die Praxiseinsätze finden in verschiedenen Einrichtungen statt, beispielsweise in:

  • Krankenhäusern und Kliniken
  • Altenpflegeheimen und Seniorenresidenzen
  • Ambulanten Pflegediensten (häusliche Pflege)
  • Tagespflegeeinrichtungen

Bei staatlich anerkannten Berufsfachschule in Greifswald legen wir großen Wert darauf, dass Sie während Ihrer Praxisphasen intensiv betreut werden, um Sicherheit in den Handlungsabläufen zu gewinnen.

Voraussetzungen: Wer kann Pflegehelfer/-in werden?

Der Zugang zur Ausbildung ist niederschwellig gestaltet, um vielen motivierten Menschen den Einstieg zu ermöglichen. In der Regel wird ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt. Alternativ kann oft auch eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anderen Bereich als Zugangsberechtigung dienen.

Wichtiger als Noten sind jedoch oft die persönlichen Voraussetzungen (Soft Skills):

  1. Einfühlungsvermögen: Ein respektvoller Umgang mit älteren und kranken Menschen ist das A und O.
  2. Körperliche Belastbarkeit: Die Arbeit in der Pflege erfordert körperlichen Einsatz.
  3. Psychische Stabilität: Sie werden mit Leid und Krankheit konfrontiert, was eine gewisse mentale Stärke erfordert.
  4. Sprachkenntnisse: Gute Deutschkenntnisse (oft Niveau B2) sind notwendig, um Anweisungen zu verstehen und Dokumentationen zu schreiben.

Umschulung und Förderung: Die Chance für Quereinsteiger

Viele Menschen entscheiden sich erst im Laufe ihres Lebens für den Wechsel in die Pflege. Eine Umschulung zum Kranken- und Altenpflegehelfer ist für Quereinsteiger ideal. Da es sich um einen staatlich anerkannten Abschluss handelt, gibt es vielfältige Fördermöglichkeiten.

Eine abgeschlossene Ausbildung als Kranken- und Altenpflegehelfer/-in ist ein hervorragendes Sprungbrett, um sich anschließend zur voll ausgebildeten Fachkraft (Pflegefachmann/-frau) weiterzuqualifizieren. Durch die bereits erworbenen Vorkenntnisse lässt sich die regulär dreijährige Fachausbildung auf Antrag häufig um bis zu ein Jahr verkürzen, sodass man direkt im zweiten Lehrjahr einsteigen kann. Zudem ermöglicht der erfolgreiche Helferabschluss oft erst den Zugang zu dieser Weiterbildung, da er in vielen Bundesländern einem mittleren Schulabschluss gleichgestellt wird, falls dieser zuvor gefehlt hat.

Wenn Sie derzeit arbeitssuchend sind oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind, können die Kosten für die Weiterbildung oft zu 100 % von der Bundesagentur für Arbeit oder dem Jobcenter übernommen werden. Dies geschieht in der Regel über einen sogenannten Bildungsgutschein. Auch die Rentenversicherung kann unter bestimmten Voraussetzungen als Kostenträger auftreten.

Fragen Sie uns gerne nach den Möglichkeiten zur Förderung – wir unterstützen Sie bei der Beantragung.

Gehalt: Was verdient man als Pflegehelfer/-in?

Das Image der schlecht bezahlten Pflegekraft wandelt sich. Durch neue Tarifverträge und die Anhebung der Pflegemindestlöhne sind die Gehälter in den letzten Jahren spürbar gestiegen.

Da die praktische Ausbildung bei einem unserer Träger erfolgt, erhalten Sie eine Ausbildungsvergütung entsprechend der dort geltenden tariflichen Regelungen.

Das Einstiegsgehalt variiert je nach Bundesland, Träger (kirchlich, öffentlich, privat) und Tarifvertrag, liegt aber für qualifizierte Assistenzkräfte inzwischen auf einem fairen Niveau – häufig ergänzt durch Schichtzulagen für Wochenend- oder Nachtarbeit.

Warum jetzt in die Pflege einsteigen? Ihre Vorteile:

Es gibt kaum eine Branche, die so zukunftssicher ist wie die Pflege. Der demografische Wandel sorgt dafür, dass immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen sind. Das bedeutet für Sie:

  • Jobgarantie: Nach erfolgreichem Abschluss haben Sie die freie Auswahl an Arbeitgebern. Arbeitslosigkeit ist in diesem Sektor fast ein Fremdwort.
  • Karrieresprungbrett: Der Abschluss als Kranken- und Altenpflegehelfer ist oft der erste Schritt. Mit guten Noten können Sie die Ausbildung zur Pflegefachkraft (Generalistik) verkürzen und weiter aufsteigen.
  • Sinnstiftende Arbeit: Sie sehen jeden Tag das Ergebnis Ihrer Arbeit – die Dankbarkeit der Patienten und Bewohner.
  • Flexible Arbeitszeitmodelle: Ob Vollzeit, Teilzeit oder Schichtdienst – die Pflege bietet oft Modelle, die sich an verschiedene Lebenssituationen anpassen lassen.

Starten Sie Ihre Karriere bei uns

Die Ausbildung oder Umschulung zum Kranken- und Altenpflegehelfer öffnet Ihnen die Tür zu einem erfüllenden Berufsleben mit echten Perspektiven. Bei der staatlich anerkannten Berufsfachschule in Greifswald bieten wir Ihnen eine fundierte Ausbildung, moderne Lehrmittel und erfahrene Dozenten, die Sie auf Ihrem Weg begleiten.

Werden Sie Teil eines Teams, das Menschen hilft und Leben verbessert.

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Warten Sie nicht auf den perfekten Moment, er ist jetzt!
Sichern Sie sich Ihren krisenfesten Arbeitsplatz – mit besten Übernahmechancen und echten Karriereperspektiven.

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Schulabschluss
Schulbildung
60
Weiterbildung
Ausbildung
200
Berufsausbildung
Weiterbildung
110