Ausbildung zum Heilerziehungspflegerin Heilerziehungspfleger

Kurz zusammengefasst

Das Aufgabenfeld ist vielseitig, verantwortungsvoll und nah am Menschen. Heilerziehungspfleger/-innen begleiten Menschen mit Beeinträchtigungen im Alltag und unterstützen sie dabei, ein möglichst selbst bestimmtes Leben zu führen. Dabei arbeiten sie praktisch, kreativ und oft sehr körpernah. Zu den zentralen Tätigkeiten gehören:

  • Alltagsbegleitung und Aktivierung: Gemeinsames Spielen, Kochen, Basteln oder sportliche Aktivitäten – drinnen wie draußen.
  • Pflegerische Unterstützung: Hilfe bei der Körperpflege und im Alltag, oft in direktem Kontakt mit den betreuten Personen.
  • Förderung und Beobachtung: Aufmerksames Begleiten von Entwicklung, Verhalten und individuellen Bedürfnissen.
  • Organisation und Verantwortung: Übernahme von Aufsichtspflichten sowie strukturierte Gestaltung des Tagesablaufs.
  • Zusammenarbeit und Kommunikation: Einfühlsamer Umgang auch in herausfordernden Situationen sowie Austausch mit Angehörigen und Fachkräften.

Der Beruf erfordert körperliche Belastbarkeit, Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen. Wer gerne praktisch arbeitet und Menschen im Alltag begleitet, findet hier ein sinnstiftendes Berufsfeld.

Die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger/-in ist in Deutschland staatlich geregelt. An der Berufsfachschule Greifswald dauert sie 24 Monate in Vollzeit und beginnt jeweils am 01. September eines Jahres.

Die HEP Ausbildung ist praxisnah aufgebaut: Theoretische Inhalte werden mit praktischen Erfahrungen in sozialpädagogischen Einrichtungen der Behindertenhilfe verbunden. Die Praktika sind fest in den Schulablauf integriert.

Der theoretische und fachpraktische Unterricht

In der Schule erwerben Sie fundierte Kenntnisse für die Begleitung, Pflege und Förderung von Menschen mit Beeinträchtigungen. Dabei geht es sowohl um pädagogische als auch um pflegerische und medizinische Grundlagen.

Zu den Ausbildungsinhalten gehören unter anderem:

  • Berufliche Identität: Entwicklung einer professionellen Haltung und beruflicher Perspektiven.
  • Bildung, Erziehung und Förderung: Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen in unterschiedlichen Lebenssituationen.
  • Musisch-kreative Gestaltung und Psychomotorik: Förderung durch kreative, bewegungsorientierte und praktische Angebote.
  • Medizinische Grundlagen: Wissen für pflegerische, therapeutische und gesundheitsfördernde Prozesse.
  • Ganzheitliche Begleitung: Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen im Alltag, in ihrer Entwicklung und bei der Teilhabe.

Die praktische Ausbildung

Das Gelernte wenden Sie direkt in der Praxis an. Die praktischen Einsätze finden in sozialpädagogischen Einrichtungen der Behindertenhilfe statt. Dort sammeln Sie Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen und gewinnen Sicherheit für den späteren Berufsalltag.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachschule erwerben Sie zusätzlich die Fachhochschulreife.

An der staatlich anerkannten Berufsfachschule Greifswald legen wir großen Wert auf eine enge Begleitung während Ihrer Praxisphasen, damit Sie Sicherheit und Erfahrung für den späteren Berufsalltag gewinnen.

Für die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger/-in benötigen Sie eine abgeschlossene Ausbildung zur/zum Sozialassistent/-in.

Zusätzlich ist eine ärztliche Bescheinigung der gesundheitlichen Eignung erforderlich.

Neben den formalen Voraussetzungen spielen vor allem Ihre persönlichen Stärken eine wichtige Rolle:

  • Einfühlungsvermögen: Sie begleiten Menschen mit Beeinträchtigungen im Alltag und unterstützen sie individuell in ihrer Entwicklung und Teilhabe.
  • Verantwortungsbewusstsein: Im Berufsalltag übernehmen Sie Aufsichtspflichten und tragen Verantwortung für die Pflege, Förderung und Begleitung der betreuten Menschen.
  • Körperliche Belastbarkeit: Die Arbeit kann körpernah und praktisch sein, zum Beispiel bei pflegerischen Tätigkeiten oder der Alltagsbegleitung.
  • Kreativität und Geduld: Bei der Förderung von Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen sind individuelle Ideen, Ausdauer und Flexibilität gefragt.
  • Kommunikationsfähigkeit: Der Austausch mit Angehörigen, Kolleg/-innen und weiteren Fachkräften ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.

Viele Menschen entscheiden sich erst im Laufe ihres Lebens für einen beruflichen Neuanfang im sozialen Bereich. Die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger/-in bietet dafür eine sinnvolle Möglichkeit, wenn bereits eine abgeschlossene Ausbildung zur/zum Sozialassistent/-in vorliegt.

Da es sich um eine staatlich anerkannte Ausbildung handelt, bestehen verschiedene Fördermöglichkeiten. An der Berufsfachschule Greifswald können unter anderem Schüler-BAföG oder Aufstiegs-BAföG beantragt werden.

Die Ausbildung ist aktuell kostenpflichtig. Die monatlichen Kosten betragen 120,00 € über 24 Monate.

Wenn Sie sich beruflich weiterentwickeln möchten oder eine Förderung prüfen lassen wollen, lohnt sich eine Beratung bei der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter oder der zuständigen BAföG-Stelle. Dort wird individuell geklärt, welche Unterstützung möglich ist.

Fragen Sie uns gerne nach den Möglichkeiten zur Förderung – wir unterstützen Sie bei der Beantragung.

Die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger/-in ist eine vollschulische Ausbildung und daher in der Regel nicht mit einer klassischen Ausbildungsvergütung verbunden. An der Berufsfachschule Greifswald fallen aktuell monatliche Kosten in Höhe von 120,00 € über 24 Monate an.

Zur finanziellen Unterstützung können unter bestimmten Voraussetzungen Schüler-BAföG oder Aufstiegs-BAföG beantragt werden. So lässt sich die Ausbildung individuell besser planen und finanzieren.

Die Praktika sind fest in den Schulablauf integriert und bieten die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in sozialpädagogischen Einrichtungen der Behindertenhilfe zu sammeln.

Nach erfolgreichem Abschluss eröffnen sich vielfältige berufliche Perspektiven, zum Beispiel in Wohnheimen, Werkstätten, Förderschulen, Frühförderstellen, integrativen Einrichtungen oder psychiatrischen Einrichtungen.

Die Heilerziehungspflege ist ein vielseitiges und sinnstiftendes Berufsfeld im sozialen und pflegerischen Bereich. Heilerziehungspfleger/-innen begleiten Menschen mit Beeinträchtigungen in unterschiedlichen Lebenssituationen und unterstützen sie dabei, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Das bedeutet für Sie:

  • Sehr gute Zukunftschancen: Nach erfolgreichem Abschluss stehen Ihnen vielfältige Einsatzmöglichkeiten offen – zum Beispiel in Wohnheimen, Werkstätten, Förderschulen, Frühförderstellen oder integrativen Einrichtungen.
  • Vielfältige Arbeitsbereiche: Heilerziehungspfleger/-innen arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen.
  • Sinnstiftende Arbeit: Sie unterstützen Menschen im Alltag, fördern Teilhabe und begleiten individuelle Entwicklungsschritte.
  • Praxisnaher und abwechslungsreicher Beruf: Die Verbindung aus pädagogischer, pflegerischer und kreativer Arbeit macht den Beruf besonders vielseitig.
  • Zusätzliche Perspektive: Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachschule erwerben Sie zusätzlich die Fachhochschulreife.

Die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger/-in eröffnet Ihnen den Einstieg in ein vielseitiges Berufsfeld mit echten Zukunftsperspektiven. An der staatlich anerkannten Berufsfachschule Greifswald bieten wir Ihnen eine fundierte Ausbildung, praxisnahe Inhalte und erfahrene Dozent/-innen, die Sie auf Ihrem Weg begleiten.

Werden Sie Teil eines Berufsfeldes, das Menschen mit Beeinträchtigungen unterstützt, Selbstständigkeit fördert und Teilhabe im Alltag ermöglicht.

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

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